Hintergrundwissen: chin. Philosophie
Yin und Yang
(yīnyáng)
Bereits vor 221 v. Chr. hat sich in China die Philosophie des Yin-Yang entwickelt. Jegliches Leben ist nach diesem Weltbild das Produkt der Synergien zwischen Himmel (Yang) und Erde (Yin). Daraus folgend wurde unsere Dipolare-Welt in Yin (das Dunkle, Kühle, Feuchte, Schlafende, Empfangende, Weiche, Ruhende) und Yang (das Helle, Warme, Trockene, Wache, Gebende, Harte, Aktive) eingeteilt. Stehen sie in Harmonie zueinander, bedeutet dies ein gutes Schicksal (Harmonie von Himmel und Erde) und damit Glück. Yin und Yang symbolisieren damit auch die Harmonie von Mann und Frau.
Sie stehen im stetigen Wechsel zueinander:
Frühmorgens wird es heller und heller bis um Mittag die Sonne im Zenit steht, hier liegt im Kern schon das Dunkle bereit. Die Helligkeit nimmt ab, es wird Abend und Nacht. Um Mitternacht liegt im Kern schon wieder das Helle und damit der neue Tag.